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Guten Abend da draußen. 
Der Tag war irgendwie mal wieder nicht schön. Ich weiß selber nicht einmal warum.
Was die Schule an geht war es so wie immer, irgendwie.
Hingehen, überleben und wieder gehen. 
Und doch war es ganz anders. Irgendwie war ich allein, irgendwie auch nicht. Ich stand teilweise alleine rum mit einem Buch in der Hand und fühlte mich ausgegrenzt von der Welt und anderer seits kam meine Spanischlehrerin, hat mit mir geschnackt, gefragt ob alles okay sei und alles. Auf der anderen Seite kam ich in eine Menge von Menschen und fühlte mich verloren und dachte ich würde untergehen, anderer Seits wurde ich lieb von Menschen begrüßt, sogar von jenen, die vor einigen Wochen noch nichts von mir wissen wollten. Leute wollten in der Pause etwas mit mir machen aber ich bin gar nicht richtig drauf eingegangen. Habe mich kurz an sie gehängt, sie haben aber alle geredet und ich lief hinterher, keiner hat mich auch nur ein wenig beachtet, alle haben herum gelabert und ich stand da mitten drin und war quasi gar nicht da. Das war mir dann auch zu doof und ich bin gegangen. sie haben es nicht einmal gemerkt. 

Nachmittags habe ich mich mit meiner Mutter getroffen, eigentlich kann ich sie nicht ab, ich weiß auch nicht, warum ich Zeit mit ihr verbringe. Genau gesehen hasse ich sie für alles, was sie getan habe und will sie am liebsten gar nicht mehr sehen, trotzdem unternehme ich etwas mit ihr, nur um nicht komplett allein zu sein.
Absurd. 
Absurdes, kleines, unwichtiges Leben.