#25

Mein Kopf ist viel zu voll, als dass ich hier etwas produktives heraus bringen werde, aber egal.. einfach drauf los schreiben. Der erste Schultag war grässlich, einfach nur scheiße. Es war so schwer dort zu sitzen und so zu tun, als sei alles in Ordnung. Es ist so schwer ruhig dort zu sitzen, obwohl man sich lieber von der nächsten Brücke stürzen will, vor den nächsten Zug hüpfen will oder sich heimlich irgendwo die Pulsadern aufschlitzen will. Es ist so schwer stumm dort zu sitzen und nicht zu sterben. Inmitten von Menschen, die man hasst muss man so tun als sei alles super, man darf sich nichts anmerken lassen und morgen muss ich wieder hin. Ich war erst einen Tag da und es kommt mir schon wieder vor wie Wochen. Morgen wird es dann wieder extra beschissen. K ist krank, also werde ich sie morgen nicht sehen können. Ich will sie aber sehen, wenn auch nur ganz kurz. Wenn ich sie sehe fühle ihm mich zu Hause, ich fühle mich geborgen und richtig an ihrer Seite, ich will dieses Gefühl nicht verlieren. Nun gut ich weiß, dass mein Kreislauf auch wieder durchdrehen wird wie immer, aber das ist mir so egal! Selbst wenn ich an ihrem Anblick sterben würde, würde ich hin sehen, nur um noch einmal diese Geborgenheit spüren zu dürfen.